Sonderausstellung
Werke der Ateliergemeinschaft „Schöpfrad“
„Aus dem Vollen geschöpft…“ könnte für das Programm gelten, ist aber der Titel der Kunstausstellung im Haus, die an diesem Abend eröffnet wird. Vom 14. März bis 21. Juni gibt es vielfältige Werke der Ateliergemeinschaft Schöpfrad zu sehen, einige sind nur für diese Sonderausstellung entstanden: Kunstwerke mit Motiven zum Beispiel vom Salzlandmuseum, Kurpark oder Gertraudenfriedhof in Bad-Salzelmen. Und Liebhaber erhalten die Chance, sie zu erwerben.
Insgesamt bietet die neue Sonderausstellung Kunst und Kunsthandwerk in großer Vielfalt, Arbeiten auf Papier, Acryl- und Ölfarben auf Leinwand, Moorlauge, Advocadotinte, Grafiken, Aquarelle und auch Objekte aus Holz, Speckstein, Alabaster, Ton, Porzellan bis Filz und Makramee. Vereinsmitglieder der Ateliergemeinschaft Schöpfrad in Aschersleben haben sie gefertigt. Den Verein gibt es seit 1994. Um sich künstlerisch und praktisch zu betätigen, treffen sich die rund 25 Mitglieder, junge und ältere, wöchentlich in einer alten Walkmühle, der Wassertormühle in Aschersleben, was den Vereinsnamen erklärt. Die Ateliergemeinschaft und Projekte, Workshops, Kurse, öffentliche Veranstaltungen und Ausstellungen sind seit über 30 Jahren nur miteinander zu denken.
Di/Fr: 10 - 16 Uhr
Do: 10 – 17 Uhr
Sa: 13 - 17 Uhr (Nov. bis Mrz.) / 14 – 18 Uhr (Apr. bis Okt.)
Im April 1994 schlossen sich mehrere Gleichgesinnte in der Ateliergemeinschaft Schöpfrad e.V. zusammen. Ziel ist es bis heute, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich künstlerisch und praktisch zu betätigen sowie das eigene Kunstverständnis zu fördern. Der Verein hat im Durchschnitt 25 ständige Mitglieder mit einem großen generationsübergreifenden Wirken. Neben den regelmäßigen wöchentlichen Treffen bietet der Verein Workshops, Kurse und Ausstellungen an. Überdies beteiligt er sich auch an der Durchführung von Projekten und öffentlichen Veranstaltungen.
Zu finden ist die Ateliergemeinschaft im Dachgeschoss einer alten Wassertormühle am Zufluss Eine in Aschersleben. In Anlehnung an die Historie des Gebäudes ist der Vereinsname entstanden: früher wurde Wasser aus dem Flüsschen geschöpft, um Stoff zu walken; heute werden kreative Ideen geschöpft. Die Vereinsmitglieder stehen neuen künstlerischen Techniken und Gestaltungsformen offen gegenüber. Das spiegelt sich in dieser Ausstellung wider: eine große Vielfalt an Motiven, Genres, Techniken und Materialien. Neben klassischen Acryl-, Aquarell- und Ölmalereien, Grafiken im Hoch- und Tiefdruck sowie plastischen Arbeiten aus Holz, Speckstein, Alabaster und Ton sehen die Besucher beim Rundgang auch Exponate, die mit reinen Naturmaterialien wie Moorlauge und Advocadotinte gemalt wurden. Ebenso werden unterschiedliche Techniken des Kunsthandwerks präsentiert ─ von Modellbau, über Arbeiten aus Seide, Filz und Makramee bis hin zu Objekten der Porzellanmalerei.
Extra für die Ausstellung waren die Vereinsmitglieder zudem in Bad Salzelmen auf Motivsuche. Historische Orte und Gebäude der Umgebung wurden verewigt und können in der Sonderausstellung bestaunt werden.
Veranstaltungsort(e)
Pfännerstraße 41




