Beratung zu SED-Unrecht in Schönebeck

7.5.2026 von 10 bis 16 Uhr, Rathaus Schönebeck, Markt 1, kleiner Sitzungssaal

Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids. Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Zersetzung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr. In Schönebeck, auch für den Salzlandkreis, bietet der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt wieder in Kooperation mit der Stadt Schönebeck Beratungen besonders zu folgenden Themen an: Strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, Entschädigung für Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung.

Besonders wichtig: Am 1. Juli 2025 traten zahlreiche Verbesserungen für die Rehabilitierung und Entschädigungen für die Betroffenen von SED-Unrecht in Kraft; das Leistungsspektrum wurde erweitert. Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich. Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten.

Beratung für Opfer von SED-Unrecht durch den Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Der nächste Beratungstermin für den Salzlandkreis findet in Schönebeck, Markt 1, Rathaus, kleiner Sitzungssaal, am 7.5.2026 von 10 bis 16 Uhr statt.
Eine Anmeldung ist unter Telefon 0391 / 5 60-15 05 oder E-Mail () erforderlich.